Die besten Seen zum Angeln in den östlichen Pyrenäen
Das Angeln in Seen der östlichen Pyrenäen zieht jedes Jahr zahlreiche Enthusiasten an – dank der Vielfalt an Gewässern und der reichen Fischbestände. Mit mehr als 40 Berg- und Flachlandseen, die zum Angeln zugänglich sind, gehört das Département zu den attraktivsten Regionen im Süden Frankreichs. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die interessantesten Seen, ihre Besonderheiten und die wichtigsten Regeln. Für die Planung Ihres Aufenthalts entdecken Sie auch unseren 5-Sterne-Campingplatz in den östlichen Pyrenäen.

Kriterien zur Auswahl eines Sees zum Angeln in den östlichen Pyrenäen
Zugang und Ausstattung (Straßenzugang, Parkplätze, Wege)
Die Wahl eines Sees, der zu Ihrem Angelstil passt, ist entscheidend, um Ihren Aufenthalt in den östlichen Pyrenäen optimal zu genießen. Einige Seen sind gut mit dem Auto erreichbar und verfügen über Parkplätze oder kurze Wege, die schnell zu den Uferbereichen führen. Diese Zugänglichkeit ist besonders wichtig für Familien oder Angler mit viel Ausrüstung. Andere Seen in höherer Lage erfordern längere Wanderungen, bieten jedoch eine unberührte Umgebung und ideale Bedingungen für das Bergforellenangeln.
Die Qualität der Uferbereiche spielt ebenfalls eine große Rolle: freie Stellen zum Spinnfischen, stabile Plätze für Ruten, oder Einstiegsmöglichkeiten für Float-Tubes oder Boote, wenn erlaubt.
Biodiversität und verfügbare Fischarten
Die Seen der östlichen Pyrenäen beherbergen eine bemerkenswerte Artenvielfalt und sind daher ein bevorzugtes Ziel für Süßwasserangler. Je nach Höhenlage und See findet man: Bachforellen, Regenbogenforellen, Barsche, Hechte, Karpfen oder Rotaugen.
Forellen sind im Frühjahr und Herbst besonders aktiv, während Raubfische – Hechte und Barsche – im Sommer oder in den frühen Morgenstunden gute Chancen bieten.
Lokale Regelungen, Quoten, Angelschein, Ethik und Umweltschutz
Das Angeln in den östlichen Pyrenäen unterliegt strengen Vorschriften. Ein gültiger Angelschein ist obligatorisch – auch für Bergseen. Mindestmaße, Schonzeiten und No-Kill-Zonen müssen unbedingt eingehalten werden.
Umweltbewusstsein ist essenziell: korrektes Zurücksetzen, Schonung der Ufer, Müllvermeidung und verantwortungsbewusster Umgang mit Booten oder Float-Tubes schützen fragile Ökosysteme.

Auswahl der besten Seen zum Angeln in den östlichen Pyrenäen
Bergseen — ideal für Forellen
Diese Hochseen sind besonders beliebt für Bach- und Regenbogenforellen.
Lac des Bouillouses (2 016 m ü. NN)
- Arten: Bachforelle, Regenbogenforelle
- Vorteile: sauerstoffreich, geschützt, viele Angelplätze
- Zugang: Shuttlebusse im Sommer
- Besonderheit: teilweise No-Kill
Étang du Carlit
- Arten: Bachforelle
- Vorteile: einer der besten Spots im Département
- Zugang: leichte bis mittlere Wanderung
- Technik: Trockenfliege am Morgen
Etang de Lanoux (Grand Lanoux)
- Arten: Bachforelle
- Vorteile: riesiger, ruhiger, wilder See
- Zugang: Wanderung über Bouillouses oder Porte-Puymorens
- Für wen: erfahrene Angler
Flachlandseen — leicht zugänglich und familienfreundlich
Perfekt für Einsteiger und Familien, vielfältige Angelmöglichkeiten.
Lac de Vinça
- Arten: Karpfen, Zander, Hecht, Barsch, Rotaugen
- Zugang: sehr leicht, Parkplätze
- Vorteile: ideal für Posen- & Nachtangeln
- Besonderheit: barrierefreier Angelplatz
Lac de Millas
- Arten: Karpfen, Forelle (saisonal), Barsch
- Vorteile: sehr beliebt, gepflegte Ufer
- Zugang: über D612
- Technik: Feeder oder Grundangeln
Lac de Saint-Jean-Pla-de-Corts
- Arten: Hecht, Barsch, Karpfen
- Vorteile: große Angelzonen, teils tiefe Bereiche
- Zugang: direkt vom Parkplatz
- Bonus: bekannter Hechtspot im Herbst
Tiefe Seen — für Raubfischangler und Float-Tube
Lac de Matemale
- Arten: Hecht, Barsch, Forelle
- Vorteile: tiefe Zonen, große Fläche
- Zugang: ausgezeichnet
- Float-Tube: teils erlaubt
- Techniken: schwere Softbaits, vertikal
Lac de Puyvalador
- Arten: Hecht, Barsch, Forelle
- Vorteile: klares Wasser, tiefe Bereiche
- Zugang: über D118
- Ideal: leichtes Bootsangeln
Lac de la Raho (Villeneuve-de-la-Raho)
- Arten: Hecht, Zander, Barsch, Karpfen
- Vorteile: sehr bekannt für Raubfisch
- Zugang: perfekt, Wege & Radwege
- Besonderheit: Float-Tube geregelt
- Tipps: bevorzugt südliche Tiefzonen
Praxistipps für erfolgreiches Angeln in den Seen des 66
Den richtigen Moment wählen
Forellen: ideal im Frühjahr & Herbst. Raubfische: Sommer, früh morgens. Wetter & Wasserstand beeinflussen das Beißverhalten erheblich.
Passende Ausrüstung und empfohlene Techniken
Für Forellen: leichte Ruten, Spinner, Trockenfliegen.
Für Raubfische: starke Ruten, Softbaits, Wobbler.
Für Karpfen: einfache Montagen, Boilies, Mais.
Umwelt respektieren und gute Praktiken
Ufer schonen, Müll mitnehmen, Fische vorsichtig zurücksetzen. Catch & Release unterstützt stabile Bestände.
Nützliche Ressourcen: Angelschein, Karten, Vereine, Regelungen
Angelschein online oder in lokalen Verkaufsstellen erhältlich. Regelungen (Schonzeiten, Quoten, Zonen) auf der Website des Verbands. Vereine & Foren liefern aktuelle Infos zu Besatz, Wasserstand & Fängen.
Die Seen der östlichen Pyrenäen bieten vielfältige Möglichkeiten für Angler aller Niveaus. Mit der passenden Auswahl des Sees und Respekt für die lokalen Regeln können Sie unvergessliche Angelerlebnisse genießen – von Forellen in der Höhe bis zu Raubfischen in tiefen Gewässern.

